Die Untersuchung

Bei der Untersuchung wird ein Tropfen Blut aus dem Finger oder dem Ohrläppchen des Patienten entnommen und direkt unter einem speziellen Mikroskop betrachtet. Durch den seitlichen Lichteinfall dieses Gerätes werden alle Zellen hell angestrahlt, während die Blutflüssigkeit einen dunklen Hintergrund bildet. Man beurteilt hierbei Formen und Veränderungen von Blutzellen sowie andere in der Blutflüssigkeit vorhandene Strukturen. In unserer Praxis besteht die Möglichkeit, über einen Monitor das Geschehen in 1000-facher Vergrößerung mit zu betrachten.

Im Rahmen einer Dunkelfeld-Vitalblutanalyse werden folgende Kriterien beurteilt:

  • Zustand des Körpermilieus, Säure-Basen-Haushalt, Viskosität (Fließeigenschaft) des Blutes, Durchblutungsstörungen, Verschlackung des Blutes, Eiweißüberlastung, Hinweise auf Eisenmangel / Sauerstoffmangel, Harnsäurebelastung
  • Leberfunktion, Fettstoffwechselstörungen (Cholesterin)
  • Funktion des Immunsystems (Beschaffenheit und Funktion der weißen Blutkörperchen), entzündliche Vorgänge, Tendenz zu allergischen Reaktionen und Autoimmunerkrankungen (Rheuma, Morbus Crohn usw.)


Möglichkeiten und Grenzen der Dunkelfelddiagnose

Die Dunkelfeldblutdiagnose ist eine Hinweisdiagnostik, bei der bestimmte Formen Schwerpunkte aufzeigen wie z. B. krankhafte Veränderungen der roten und weißen Blutkörperchen,  Störungen bei der Durchblutung (Gefahr für Thrombose, Bluthochdruck, Herzinfarkt,  Schlaganfall), Sauerstoffmangel, Entgleisung des Säure-Basen-Gleichgewichts, Herdbelastung, Verwertungsstörungen, Darm- und Organbelastungen, parasitäre Geschehen, degenerative Tendenzen o. s. w.

Obwohl diese Form der Diagnostik frühe Hinweise auf Stoffwechselentgleisungen geben kann, empfiehlt sich eine ergänzende labor- oder schulmedizinische Abklärung. Findet dies Beachtung, so lassen sich gefundene Hinweise in einen logischen Gesamtkontext einordnen.